Ein persischer Tisch in Japan
Die iranische Küche – die persische Küche – verbindet Kräuter, Reis und lange geschmorte Tiefe mit einer Kultur, die für ihre Teppiche, Miniaturen und Dichtung berühmt ist. In Japan kommt sie mit persönlicher Note: Viele der Einträge werden von Inhabern und Köchen aus dem Iran geführt, mehrere davon sind als in muslimischem Besitz und als Häuser eingetragen, die Halal-Fleisch und Halal-Gewürze verwenden.
Im Tokioter Viertel Hiroo beschreibt ein Lokal, das 25 Jahre in Roppongi ansässig war, bevor es umzog, seine Zutaten über den eigenen Handelsbetrieb direkt aus dem Iran zu beziehen – und würzt eher zurückhaltend, was Einsteigern in die persische Küche entgegenkommt. In Asagaya prägen bedruckte Stoffe, Teppiche und Kupferarbeiten das Bild eines Hauses, in dem Gäste aus vielen Ländern über der Küche eines iranischen Inhabers zusammenkommen. Nahe der JR-Station Koenji beschreibt ein als halal-zertifiziert eingetragenes Lokal mit Gebetsraum sein gesamtes Fleisch als halal und ergänzt den Abend um Wasserpfeife und Bauchtanz.
In Kanagawa beschreibt eine einladende Adresse für Familien und Freunde ihre Gerichte als mit Halal-Zutaten zubereitet. Auch die Seiten zur Nahost-Küche und zur türkischen Küche lohnen einen Blick – und mit der Karte von Halal Gourmet Japan lassen sich Lokale und Gebetsorte entlang Ihrer Route aufreihen.
Inhalt geprüft am 20. August 2026