Japans nationales Wohlfühlgericht – mit Blick auf Halal
Japanisches Curry – eine dickflüssige, milde Sauce über Reis – ist das alltägliche Wohlfühlgericht des Landes. Weil sich das Gericht ganz in der Sauce entscheidet, von den Fetten bis zu den versteckten Würzzutaten, lässt es sich dort, wo Lokale offen über ihre Zutaten sprechen, deutlich unbeschwerter genießen.
Die Seite Japanisches Curry von Halal Gourmet Japan führt Curry-Lokale in ganz Japan, darunter Einträge, die als halal-zertifiziert eingetragen sind, sowie Häuser mit eigens für Halal reserviertem Koch- und Essgeschirr.
Am Terminal 2 des Flughafens Narita gibt es ein Lokal, das ganz auf japanisches Curry aus sorgfältig ausgewählten japanischen Zutaten setzt; betrieben wird es von einem Unternehmen, das auch Bordverpflegung zubereitet, und seine Küche wird als halal-zertifiziert beschrieben – auf der Seite ist der Eintrag als halal-zertifiziert hinterlegt. Im Hafenviertel Mojiko in Kitakyushu stellt ein Lokal ein überbackenes Curry vor, das mit regionalen Zutaten zugleich vegan und halalfreundlich entwickelt wurde, und in Shizuoka lässt sich ein Massaman-Curry ohne tierische Zutaten und ohne Alkohol mit einer Mischung aus 21 Kräutertees kombinieren.
In Tokio trifft Curry oft auf indische Küche: unkomplizierte Lokale, die mit halal Fleisch und Gewürzen eingetragen sind, servieren Curry-Sets zusammen mit Naan und Tandoori-Gerichten. In Kamakura belegt ein Laden in der Komachi-Straße sein Curry mit rund 10 Sorten saisonalem Kamakura-Gemüse, frittiert oder blanchiert – ein leichter Zwischenstopp beim Sightseeing.
Vom ersten Teller nach der Landung bis zur regionalen Spezialität unterwegs: Lassen Sie auf Ihrer Reise Platz für Japans liebstes Curry.
Inhalt geprüft am 20. August 2026