Süße Pausen mit gutem Gefühl
Japanische Süßigkeiten reichen von Wagashi mit Anko-Füllung über Matcha-Desserts bis zu handwerklichem Gelato — doch Emulgatoren, Gelatine oder Liköraromen bleiben dabei oft unsichtbar. Genau deshalb machen Läden, die offen über ihre Zutaten sprechen, die Naschpause für muslimische Reisende deutlich einfacher.
Die Süßspeisen-Seite von Halal Gourmet Japan führt Süßwarenläden in ganz Japan auf, darunter ein Café mit Gebetsraum und Geschäfte, die nach eigenen Angaben halal-zertifizierte Produkte führen.
Bei den Wagashi beschreibt ein alteingesessener Hersteller auf Miyajima, der seit 1932 Momiji-Manju bäckt, seine Momiji-Manju mit Koshian sowie seine Shakushi-Senbei als halal-zertifiziert. Ein traditionsreicher Konditor in Kitakyushu verkauft Süßigkeiten wie Pontsuku und Dorayaki für muslimische Gäste sowie Monaka und Manju für Veganer, und in Hokkaido gibt der eigene Laden eines Süßwarenherstellers an, dass sein Sortiment japanischer Süßigkeiten halal-zertifizierte Produkte umfasst.
In Osaka serviert ein japanisches Teecafé im Viertel um den Tsutenkaku Tee, den ein 1865 gegründetes Teehaus auswählt; alle Teeblätter werden als halal-zertifiziert beschrieben, es gibt einen Gebetsraum und keinen Alkoholausschank — eine praktische Pause auf dem Weg zwischen Tsutenkaku und Dotonbori. Im Zentrum von Osaka gibt es zudem alkoholfreies Eis ohne Schweinefleisch, während Gelaterias in Kyoto und Tokio ihr Gelato ohne synthetische Emulgatoren herstellen, damit auch Menschen mit Milch-, Ei- oder Glutenallergie es genießen können — vegane Sorten inklusive.
Bauen Sie einen süßen Abstecher in Ihre Route ein — zwischen Tempeln, Märkten und Stadtspaziergängen ist eine Nascherei nie weit.
Inhalt geprüft am 20. August 2026