Tajine, Couscous und der Geschmack des Maghreb
Langsam gegarte Tajines, lockerer Couscous und vielschichtige Gewürze: Die marokkanische Küche bringt die Esskultur des nordafrikanischen Maghreb nach Japan.
In Nagoya serviert ein Restaurant, das sich als einziges marokkanisches Lokal der Stadt bezeichnet, Tajine, Couscous und Kebab von einem marokkanischen Koch, in einem mit Stücken aus Marokko eingerichteten Gastraum. Seine Gerichte werden als zu 100 Prozent halal beschrieben, das Lokal ist als halal-zertifiziert eingetragen, und vegetarische Optionen stehen zur Wahl.
In Tokio stellt ein Restaurant jeden Monat eine wechselnde Karte aus Hausmannskost und Festtagsgerichten aus Casablanca zusammen, der Heimatstadt des Inhaber-Kochs, darunter eine Tajine mit Freilandhuhn und Kartoffeln sowie ein Couscous voller Gemüse. Ein weiteres Tokioter Lokal beschreibt seine Gerichte als aus Zutaten zubereitet, die zu 100 Prozent halal sind, und ist für seine Couscous-Mittagsmenüs bekannt, wahlweise mit Rind, Hähnchen oder Gemüse, sanft gesüßt von gedämpften Karotten, Rüben und Kürbis.
In Osaka, zwei Minuten vom Umeda Sky Building entfernt, ist ein Restaurant in muslimischem Besitz zugleich ein Laden für Arganöl und beschreibt sein gesamtes Essen als halal. Auch die Seiten Ägyptisch, Nahost und Mediterran lohnen die Erkundung — und auf der Karte von Halal Gourmet Japan lassen sich Mahlzeiten und Gebetsorte zusammen planen.
Inhalt geprüft am 20. August 2026